1. Über das Programm
    1. Allgemeine Informationen
    2. Potenzialanalyse
    3. Werkstatttage
    4. Förderrichtlinien
    5. Informationen für Schulen
    6. Informationen für Eltern
    7. Informationen für Jugendliche
    8. Programmbegleitende Evaluation
    9. Berufsorientierung für Flüchtlinge
    10. Aktuelles
    11. Ansprechpartner/-innen
  2. Am Projekt teilnehmen
    1. Antragstellung und Auswahlverfahren
    2. Rechtsgrundlagen
    3. Häufige Fragen Richtlinie 2011
    4. Häufige Fragen Richtlinie 2014
    5. Formulare
    6. Informationen und Hilfestellung
  3. Aus der Praxis
    1. Projektlandkarte
    2. Praxisbeispiele
    3. Kooperation mit Schulen
  4. Service
    1. Veranstaltungen
    2. Veröffentlichungen
    3. Potenzialanalyse: Administrative Hinweise
    4. Begleitmaterial
    5. Links
    6. Kooperationen

Antragstellung und Auswahlverfahren

Antrag stellen

Für die Antragstellung gelten die Richtlinien vom 18.11.2014. Alle Anträge müssen über das BOP-Portal: http://www.bop-portal.de gestellt werden. Neuantragssteller können sich auf der Startseite des Portals registrieren. Bereits registrierte Zuwendungsempfänger melden sich mit Ihrem Aktenzeichen oder Ihrer Registrierungsnummer und dem Passwort an.

Eine Antragstellung für die Antragsrunde 2016 (Förderzeitraum 01.01.2017 bis 31.08.2018) ist ab dem 01.01.2016 möglich. Alle Anträge müssen bis zum Ablauf des 1. März 2016 über das BOP-Portal gestellt werden und rechtsverbindlich unterschrieben beim BIBB postalisch eingereicht werden. Es gilt das Datum des Poststempels.

Aufgrund von Vereinbarungen zwischen dem Bund und einzelnen Bundesländer gibt es Besonderheiten für die Antragstellung mit Schul-Kooperationen aus folgenden Bundesländern:

Nordrhein-Westfalen: Seit dem Schuljahr 2014/2015 sind alle 53 Kommunen in Nordrhein-Westfalen in das Gesamtsystem Übergang Schule-Beruf des Landes Nordrhein-Westfalen eingebunden. Damit können keine Anträge eines Antragstellers, der mit Schulen in Nordrhein-Westfalen kooperieren möchte, über das BIBB gefördert werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de

Hamburg: Anträge von Antragstellern, die mit Schulen in Hamburg kooperieren möchten, können ab der Antragsrunde 2015 nicht mehr über das BIBB gefördert werden. Interessenten können sich an folgende Stelle wenden: berufsorientierungsprogramm-hh@hibb.hamburg.de

Hessen: Das Antragsverfahren in Hessen wird ab der Antragsrunde 2016 umgestellt. Der Bedarf an Maßnahmen in Hessen wird von einer Koordinierungsstelle erhoben. Eine Antragstellung ist vom 01.07.2016 bis 31.08.2016 möglich. Mit dem Antrag ist ein Letter of intent der regionalen Olov-Steuerungsgruppe einzureichen. Für organisatorische Fragen ist ab Januar 2016 die Koordinierungsstelle KoBO Hessen beim Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik - INBAS GmbH - zuständig. Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.olov-hessen.de/olov-strategie/kobo-hessen.html. Kontaktdaten:
INBAS GmbH, Herrnstr. 53, 63065 Offenbach. Ansprechpartner: Michael Kendzia, Tel.: 069-27224-25, E-Mail: kendzia@inbas.com, und Melanie Sittig, Tel.: 069-27224-48, E-Mail: sittig@inbas.com.

Die Potenzialanalyse wird wie bisher über Kompo7 (außer ggf. bei Förderschulen) durchgeführt und können vom BIBB nicht gefördert werden.

 

Baden-Württemberg: Die Potenzialanalyse wird flächendeckend durch Profil AC abgedeckt und kann beim BIBB nicht beantragt werden.
Potenzialanalysen und Werkstatttage für Gymnasien können nicht beantragt werden und sind nicht förderfähig, weil Berufsorientierungsmaßnahmen für Gymnasien über ein Sonderprogramm des Landes ProBeruf/Gym abgewickelt werden sollen. Antragsteller, die Maßnahmen für  Gymnasien durchführen wollen, sollen sich daher auf das Sonderprogramm des Landes ProBeruf/Gym bewerben. Ansprechpartnerin: Helene Zimmermann, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Referat Berufliche Ausbildung, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart, Tel.: 0711-123-2544, E-Mail: helene.zimmermann@mfw.bwl.de

Thüringen: In Thüringen werden Berufsorientierungsmaßnahmen über ein Landesprogramm durchgeführt. Anträge von Antragsteller, die mit Schulen in Thüringen kooperieren möchten, können über das BIBB nicht gefördert werden. Kontaktdaten: Handwerkskammer Südthüringen, BTZ Rohr-Kloster, Kloster 1, 98530 Rohr, Ansprechpartnerin: Frau Peggy Greiser, Tel.: 036844/47319

Niedersachsen: Berufsorientierungsmaßnahmen werden ab der Antragsrunde 2016 über ein Landesprogramm durchgeführt. Anträge von Antragstellern, die mit Schulen in Niedersachsen kooperieren möchten, können über das BIBB daher nicht gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Brandenburg: Mit der Antragsrunde 2016 können Anträge von Antragstellern, die mit Schulen aus dem Land Brandenburg kooperieren möchten, über das BIBB nicht mehr gefördert werden und damit auch nicht über das BIBB gestellt werden. Aufgrund einer Vereinbarung mit dem Land zur Initiative Bildungsketten greift ab dem Schuljahr 2017/18 ein landeseigenes Verfahren zur Umsetzung der Potenzialanalysen sowie der Werkstatttage. Weitere Informationen erhalten Sie über das Brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Kontakt: Referat 33 / Rainer Stock / Email: rainer.stock@mbjs.brandenburg.de / Telefon 0331 / 866 3838

Besonderheiten für die Beantragung von Potenzialanalysen für Schulen mit einer Berufseinstiegsbegleitung nach dem ESF-Bundesprogramm Berufseinstiegsbegleitung (Bereb-Schulen).

BerEB-Schulen: Potenzialanalysen können für BerEb-Schulen nicht beantragt werden, da die Durchführung der Potenzialanalyse von anderer Seite sichergestellt ist (siehe auch die Seite Potenzialanalyse: Administrative Hinweise).  Ausnahmen gelten für Schleswig-Holstein und Sachsen:

Schleswig-Holstein: Erforderliche Potenzialanalysen für Schüler/innen aus Schulen in Schleswig-Holstein für die Werkstatttage beantragt werden, können über das BOP mit beantragt werden. 

Sachsen: Für Schüler/innen an Bereb-Schulen, die nach der 6. Klasse in den Realschulzweig einmünden, wird die Potenzialanalyse nicht über den Bereb-Träger durchgeführt. Für diese Schüler/innen, für die Werkstatttage beantragt werden, kann die Potenzialanalyse über das BOP durchgeführt werden. Dies betrifft nicht die Schüler/innen, die in den Hauptschulzweig einmünden. Eine Bestätigung der Schule ist erforderlich.

Auswahlverfahren

Alle eingegangenen Anträge werden einem einheitlichen und transparenten Auswahlverfahren entsprechend der Richtlinien vom 18.11.2014 unterzogen. Fristgerecht vorgelegte Anträge werden zunächst auf ihre formale Förderfähigkeit überprüft. Bestandteile dieser Prüfung sind:

  • Fristgerechter Eingang des Antrags bis zum 01.03.2016 über das Portal und auf dem Postweg. Es gilt das Datum des Poststempels. Die Papierversion des Antrags muss rechtsverbindlich durch eine nachweislich dazu befugte Person unterschrieben sein.
  • Vollständigkeit des Antrags. Beizufügende Unterlagen sind im Antragsformular und im Leitfaden zur Antragstellung aufgeführt. Wichtig: Aktuelle Absichtserklärungen (letter of intent) oder Kooperationsvereinbarungen von allen beteiligten Schulen, d. h. von allen im Antrag aufgeführten Schulen bzw. von der zuständigen obersten Landesbehörde benannten Stelle unter Angabe der voraussichtlichen Schülerzahlen je Schule für den Förderzeitraum 01.01.2017 – 31.08.2018 sowie gegebenenfalls Kooperationsvereinbarungen mit weiteren beteiligten Partnern.
  • Erfüllung der Mindeststandards/Zuwendungsvoraussetzungen nach den Nummer 2 bis 4 der Richtlinien.

Es erfolgt eine regionale Verteilung der Mittel auf die Bundesländer bezogen auf die Zahl der Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss in den Ländern. Unter den förderfähigen Anträgen aus den einzelnen Ländern wird anhand folgender Kriterien eine Rangfolge erstellt:

Vorrangig werden die Anträge mit kooperierenden Schulen berücksichtigt, die im Rahmen des "ESF-Bundesprogramms Berufseinstiegsbegleitung" gefördert werden.

Antragsteile mit kooperierenden Schulen, die ihre Schülerinnen/Schüler voraussichtlich zur Hochschulreife führen (z.B. Gymnasien), sind nachrangig gegenüber anderen und werden abschließend im Rahmen der noch zur Verfügung stehenden Mittel und dem Ergebnis der Begutachtung entlang der nachfolgenden Qualitätskriterien berücksichtigt.

Die Begutachtung der Qualität des Antrags erfolgt anhand folgender Kriterien, die im Bewertungsformular näher erläutert werden:

  • Eignung des Trägers
  • Regionale Einpassung, Unterstützung durch Land oder regionale Gebietskörperschaften, Gestaltung der Kooperation mit weiteren Akteuren der Berufsorientierung,
  • Schlüssiges Gesamtkonzept im Hinblick auf die Ziele des Programms,
  • Gestaltung der Kooperation mit den Schulen und Eltern
  • Nachhaltigkeit
  • Ausgestaltung der Potenzialanalyse
  • Ausgestaltung der Werkstatttage
  • Gruppengröße bei den Werkstatttagen
  • Qualifikation des Personals.

Die maximale Gesamtpunktzahl beträgt 42 Punkte. Für jedes Kriterium sind im Bewertungsformular Indikatoren definiert, die zur Beurteilung des Kriteriums herangezogen werden. Jeder dieser Indikatoren kann entweder mit 0 Punkten (trifft nicht oder kaum zu), 1 Punkt (trifft weitgehend zu) oder 2 Punkten (trifft voll zu) bewertet werden. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahl wird eine Rangfolge der Anträge für jedes Bundesland erstellt, in denen mehr förderfähige Anträge eingehen als Mittel zur Verfügung stehen. Die Auswahl der Projekte erfolgt entsprechend der Rangfolge.

Anträge, die keine Potenzialanalyse umfassen, weil die Potenzialanalyse von anderer Seite – also außerhalb des BOP – durchgeführt wird, erhalten bei der Bewertung der „Ausgestaltung der Potenzialanalyse“ den Durchschnittswert aller Bewertungen zu diesem Punkt, mindestens jedoch 1,5 Punkte. In diesen Fällen ist es besonders wichtig, dass im Gesamtkonzept beschrieben wird, wie geplant ist, die Ergebnisse der Potenzialanalyse in den weiteren Verlauf der BO-Maßnahme einzubeziehen. Dies gilt auch für Anträge aus den Ländern, in denen die Potenzialanalyse flächendeckend von anderer Seite abgedeckt wird.

Die Antragsteller werden grundsätzlich bis ca. 30. Juni 2016 über das Ergebnis des Auswahlverfahrens informiert.