Das Berufsfeld „Kosmetik und Körperpflege“

„In der Theorie ist es ein Haargummi – in der Praxis mein Endgegner!“  Simon ist heute im Frisörsalon. Er wäscht Haare, verzweifelt an einer Flechtfrisur und lackiert Nägel. Für das Berufsfeld braucht man Übung, Kreativität und Kommunikationsfreude.

Du hast ein Händchen für schickes Styling, ein Sinn für Ästhetik und Lust auf Kreativität? Wenn du dich nicht davor scheust, viel im Stehen zu arbeiten, könntest du mal in das Berufsfeld Kosmetik und Körperpflege hineinschnuppern. Dort kann man zum Beispiel als Frisör/in oder Kosmetiker/in tätig werden.

Im Frisörhandwerk wäschst, pflegst und frisierst du Haare. Besonders bei Haareschneiden oder auch beim Rasieren von Bärten heißt es üben, üben, üben, um Routine zu entwickeln. Und ein bisschen Chemie ist auch mit dabei – schließlich müssen die Farben richtig gemischt sein, damit der Kunde am Ende zufrieden nach Hause geht. Auch für das Make-up und die Maniküre brauchst du ein ruhiges Händchen.

Doch du arbeitest in diesem Berufsfeld nicht nur mit den Händen – ebenso wichtig ist dein Mundwerk! Ein wichtiger Bestandteil deiner Arbeit ist es nämlich, zu beraten und überhaupt gut zu kommunizieren – denn die Kundinnen und Kunden möchten sich wohl fühlen und in kompetenten Händen wissen.

Es gibt viele Einsatzbereiche im Berufsfeld Kosmetik und Körperpflege. Man kann zum Beispiel als Teil eines Teams im Frisör- oder Kosmetiksalon tätig sein oder auch selbstständig im eigenen Salon – wofür man sich dann aber betriebswirtschaftlich fit machen und sein Können gut vermarkten muss. Weitere Einsatzbereiche sind beim Film und Fernsehen, im Theater, auf Veranstaltungen wie z.B. Messen oder in Hotels.

Interessiert? Die Website Berufenet der Bundesagentur für Arbeit informiert über die Berufe Frisör/in und Kosmetiker/in und bietet weiterführende Links.