Förderaufruf Modellprojekte für Gymnasien im BOP

Der Förderaufruf bietet Antragstellern die Möglichkeit, neue Konzepte für die Zusammenarbeit mit allgemeinbildenden Gymnasien im BOP zu erproben. Ziel ist, gute konzeptionelle Eckpunkte später auch für andere Träger nutzbar zu machen.

Förderaufruf im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms des BMBF (BOP): Modellprojekte zur beruflichen Orientierung an Gymnasien in der Sekundarstufe vom 13.12.2018

Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Ausgabenbasis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Projektförderung (NABF)  Stand: Oktober 2017

Für die Antragstellung ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (https://foerderportal.bund.de/easyonline) zu nutzen. Hier ist die Fördermaßnahmen „Modellprojekte zu Berufsorientierung in Gymnasien“ des BMBF auszuwählen. Zudem ist eine rechtsverbindlich unterschriebene Papierfassung des über das „easy-Online“ gestellten Antrags einschließlich einer Projektbeschreibung einzureichen (diese finden Sie auf „easy-Online" im Reiter Vorhabenbeschreibung).

Häufige Fragen zum Förderaufruf Modellprojekte zur beruflichen Orientierung an Gymnasien in der Sekundarstufe I

Gibt es Besonderheiten aufgrund von Vereinbarungen zwischen dem Bund und den einzelnen Bundesländern?

Nein. Grundsätzlich können aus allen Bundesländern Konzepte für Modellprojekte eingereicht werden. Sollten im jeweiligen Bundesland bereits ähnlich gelagerte Fördermöglichkeiten für die Kooperation mit allgemeinbildenden Gymnasien bestehen, ist im Antrag eine Abgrenzung vorzunehmen. Im Rahmen der Antragsprüfung erfolgt eine Abstimmung mit dem Land.

Die Potenzialanalyse wird bereits landesseitig umgesetzt. Was ist zu beachten?

Die Potenzialanalyse kann in dem Fall nicht beantragt werden, weil sie bereits anderweitig gesichert ist. Es können in diesem Fall nur bis zu maximal 8 Werkstatttage mit dem Tageshöchstsatz von 60 Euro pro Schüler/-in gefördert werden.

In der Projektbeschreibung ist eine kurze Erläuterung unter 4.1 zur landesseitigen Umsetzung der Potenzialanalyse ausreichend. Wie die Ergebnisse der Potenzialanalyse dann für die Werkstatttage aufgegriffen werden, ist unter 5.2 aufzuführen.

Können Anträge für mehrere Standorte gestellt werden?

Nein. Es muss jeweils ein gesonderter Antrag gestellt werden, der auch die regionale Einpassung berücksichtigen sollte.

Können Anträge für ein Modellprojekt mit einer Schulform gestellt werden, die einen gymnasialen Bildungsgang enthält?

Nein. Anträge können ausschließlich für die Kooperation mit allgemeinbildenden Gymnasien gestellt werden.

Muss jedes Modellprojekt mit exakt zwei Gymnasien durchgeführt werden?

Nein. Die Anzahl der teilnehmenden Gymnasien sollte jedoch im Sinne eines Projektes mit Modellcharakter sinnvoll ausgewählt sein. Ein Ansatz, der beispielsweise flächendeckend sämtliche Gymnasien einer Region einbezieht, wäre weniger sinnvoll im Rahmen eines Modellvorhabens.

Sind die Personal- und Sachausgaben im easy-online-Antrag einzeln aufzuschlüsseln?

Nein. Es handelt sich um eine Festbetragsfinanzierung. Es kann eine halbe Stelle Projektpersonal gemäß 5.3 im Förderaufruf gesondert beantragt werden.

Richtet sich die Dauer der Potenzialanalyse nach der Anzahl der Werkstatttage?

Nein, es ist grundsätzlich möglich, sie ein- oder zweitägig durchzuführen.

Muss die Potenzialanalyse in derselben Woche wie die Werkstatttage durchgeführt werden?

Nein. Sie ist den Werkstatttagen vorgelagert.

Müssen die Felder „Vorhabenbeschreibung“ im easy-online-Antrag ausgefüllt werden, da es doch die Datei „Projektbeschreibung-BOGY“ gibt?

Ja. Die Pflichtfelder (*) sind voreingestellt und erfordern eine Eingabe. Die Zeichenanzahl ist gegenüber der „Projektbeschreibung-BOGY“ jedoch deutlich geringer.

Müssen die Ablaufpläne, die im Dokument „Projektbeschreibung-BOGY“ gefordert sind, als Balkendiagramm ausgestaltet werden?

Nein, hinsichtlich der Darstellung gibt es keine Vorgabe.

Muss ein Verwertungsplan beigefügt werden?

Nein.