Klischeefreie Berufs- und Studienwahl

Was hat Berufsorientierung mit Geschlechterklischees zu tun? Noch immer lassen sich Jugendliche bei der Berufswahl von überholten Vorstellungen und nicht von ihren individuellen Stärken lenken. Damit schränken sie ihr Berufswahlspektrum stark ein.

Logo der Bundesinitiative Klischeefrei

Bundesinitiative - gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

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Wenn sich Jugendliche fragen: "Was will ich mal werden?", lenken häufig Klischees die Berufswahl. Mädchen wählen daher oft Berufe mit hohem Frauenanteil, Jungen solche mit hohem Männeranteil. Die Vielfalt der Berufswelt ist ihnen dabei oft überhaupt nicht bewusst. Von den Jungen lernt die Hälfte einen der Top-20-Berufe. Von den Mädchen entscheidet sich die Hälfte für einen der Top-10-Ausbildungsberufe. Bei der Studienwahl wirken die Geschlechterklischees ähnlich einengend.

Hier setzt die Bundesinitiative Klischeefrei an. Ihr Ziel: Kindern und Jugendlichen neue Wege in die Berufswahl ermöglichen. Denn Mädchen und Jungen sind vielfältig. Sie sollen einen Beruf finden, der zu ihren individuellen Stärken, Interessen und ihrer Lebensplanung passt. Davon profitieren nicht zuletzt auch Wirtschaft und Gesellschaft - vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels.

Machen auch Sie mit! Alle am Berufswahlprozess Beteiligten sind eingeladen, sich der Initiative anzuschließen und eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl zu unterstützen.

Sie möchten mehr erfahren? Besuchen Sie das Portal der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees - gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Mehr erfahren über die Bundesinitiative Klischeefrei: Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees