Mehr Flexibilisierung möglich

Durch die Einschränkungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie konnte eine Vielzahl von Maßnahmen im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms (BOP) im Schuljahr 2019/20 bislang nicht durchgeführt werden.

Um den durchführenden Berufsbildungsstätten die Möglichkeit zu eröffnen, ab dem Zeitpunkt, zu dem Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten wieder gestattet sein werden, möglichst viele BOP-Maßnahmen durchführen zu können, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeitlich befristete Flexibilisierungen zur Durchführung des BOP beschlossen.

Alle folgenden Ausnahmeregelungen dienen dazu, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern trotz der pandemiebedingten Sondersituation den Zugang zu Maßnahmen der Berufsorientierung zu eröffnen. Sie gelten deshalb einmalig nur für das Haushaltjahr 2020.

Dazu gehört:

  • die Aufhebung des engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen erster und zweiter WT-Woche
  • die Anerkennung nur teilweise durchgeführter Maßnahmen
  • die Verkürzung der Werkstatttage auf 1 Woche/5 Tage
  • die Durchführung der Potenzialanalyse nach den Werkstatttagen
  • die Verlängerung der Projektlaufzeit/ Förderrunden übergreifenden Durchführung
  • die Verlängerung der Frist zur Durchführung von individuellen Feedbackgesprächen nach den Werkstatttagen (NEU!)

Download

Hier finden Sie die detaillierte Beschreibung der Flexibilisierungsmöglichkeiten bei der Durchführung des Berufsorientierungsprogramms.

Zeitlich befristete Ausnahmeregelungen zur Durchführung des BOP.pdf

Beachten Sie auch:

Nachweispflichten und Verwendungspflichten

Die Fristen für einzureichende Berichte können bei Bedarf um einen angemessenen Zeitraum verlängert werden. Dies gilt auch für die Vorlage von Verwendungsnachweisen und Zwischennachweisen. Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihren Ansprechpersonen im BIBB in Verbindung.

Gleiches gilt auch, falls Statusseminare als Zwischennachweis geplant sind, aber derzeit nicht durchgeführt werden können. Auch hier kann über eine ggf. alternative Form der Anerkennung des Nachweises entschieden werden, sofern uns eine Beurteilung des Projektfortschritts möglich bleibt, beispielsweise ausnahmsweise durch die Übersendung der Präsentationsunterlagen oder einen Link zu online gestellten Unterlagen dieser Art per E-Mail als sachlicher Zwischennachweis.

Sollten Sie aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Verwendungsfristen und die Verpflichtung zur alsbaldigen Verwendung von Mitteln nicht einhalten können, melden Sie die Verzögerungen und die konkreten Gründe zeitnah per E-Mail an Ihre Ansprechperson im BIBB, damit das BIBB ggf. von der Erhebung von Zinsen absehen kann.

Mittelanforderungen

Mittelanforderungen können jederzeit gestellt werden. Wir werden unser Möglichstes tun, damit Ihnen diese Gelder zeitnah zur Verfügung gestellt werden.

Schriftformerfordernisse

Dort, wo im Zuwendungsverfahren ein zwingendes Schriftformerfordernis besteht und Sie dies derzeit nicht einhalten können, nutzen Sie bitte vorab die folgenden Übermittlungswege:

- E-Mail mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder

- Übermittlung des unterschriebenen Dokumentes per Telefax/ Computerfax oder

- Scan bzw. Foto des unterschriebenen Dokuments per E-Mail.

Das unterschriebene Papierdokument ist nachzureichen.