#Motivation

Für die erfolgreiche Bewältigung der verschiedenen Phasen, die Jugendliche während der Berufsorientierung durchlaufen, sind Kompetenzen notwendig. Diese sind im Thüringer Berufsorientierungsmodell in drei Bereiche geclustert. Hier geht es um:

Kompetenzen im Bereich Motivation

Betroffenheit

Betroffenheit bedeutet, die eigene (berufliche) Zukunft zu antizipieren und die Bereitschaft, sich mit ihr auseinandersetzen zu wollen, d. h. eine Zukunftsperspektive zu haben und zu erkennen, dass es wichtig ist, darauf vorbereitet zu sein.

Eigenverantwortung

Eigenverantwortung bzw. Kontrolle über das eigene Handeln zu besitzen, bedeutet die Überzeugung, die eigene Zukunft in der Hand zu haben. Charakteristisch sind interpersonelle Autonomie und Willensstärke, die zur Verantwortungsübernahme für die eigene Lebens- und Berufsplanung führen.

Offenheit

Die Dimension der Offenheit ist definiert als Initiative des Individuums, einerseits berufliche Alternativen zu erforschen und andererseits persönliche Interessen, Fähigkeiten und Werte zu erkunden. Im Zentrum dessen steht die Exploration, in deren Ergebnis es zu einer größtmöglichen Übereinstimmung persönlicher und berufsbezogener Merkmale kommt.

Zuversicht

Die tatsächliche Umsetzung der eigenen Wünsche erfordert Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten, mit den Herausforderungen der Berufswahl umgehen zu können. Vertrauen ist die Voraussetzung dafür, in komplexen Entwicklungs- und Entscheidungsphasen wie der Berufswahl, erfolgreich zu handeln.

Quelle: Berufs- und Studienorientierung - Erfolgreich zur Berufswahl. Ein Orientierungs- und Handlungsmodell für Thüringer Schulen. Materialien-Nr. 165