Praxishilfe für Unternehmen zum Berufseinstieg geflüchteter Frauen

Die meisten der Frauen, die in Deutschland Schutz suchen, wären gern erwerbstätig, doch finden sie ungleich schwerer in Beschäftigung als Männer. Ein neuer Praxisleitfaden hilft Unternehmen, die dieses Potenzial für sich erschließen möchten.

Über die Hälfte aller geflüchteten Frauen stehen (zukünftig) dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zur Verfügung: 43 Prozent sind unter 18 Jahre alt, 17 Prozent im Ausbildungsalter. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt heißt, auch dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken. Ihre sprachlichen und kulturellen Kenntnisse sind eine Chance für die Internationalisierung von Unternehmen. Geflüchtete Frauen sind in der Regel hochmotiviert, um ins Berufsleben einzusteigen.

In der Broschüre, die der DIHK und das BMFSFJ gemeinsam herausgeben haben, verdeutlichen Bundesministerin Dr. Katarina Barley und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer in einem Interview, was es braucht, um geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren und warum es sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus gesellschaftspolitischer Hinsicht wichtig ist, Frauen mit Fluchterfahrung auf ihrem Weg in die Berufstätigkeit zu unterstützen.

Die Praxishilfe zeigt detailliert auf, warum sich für Unternehmen die Einstellung von geflüchteten Frauen lohnt. Sie bietet Tipps und Praxiserfahrungen, wie die Zusammenarbeit mit geflüchteten Frauen gelingen kann, wie Betriebe von den Stärken der Frauen profitieren können und sie zeigt Lösungsansätze bei besonderen Herausforderungen auf.

Weitere Infos zur Praxishilfe "Perspektiven bieten - So gelingt der Berufseinstieg geflüchteter Frauen in Ihr Unternehmen" auf dem Portal der DIHK

Weitere Infos zur Praxishilfe "Perspektiven bieten - So gelingt der Berufseinstieg geflüchteter Frauen in Ihr Unternehmen" auf dem Portal des BMFSFJ